Bei der Geldanlage spielt die persönliche Risikoeinstellung eine entscheidende Rolle. Die eigene Risikobereitschaft entscheidet wie hoch der jeweilige Anteil ist, den wir in die einzelnen Asset-Klassen investieren. Ein weiterer Punkt ist die Nachhaltigkeit, also nicht nur nachhaltig im Sinne des Vermögenswachstums sondern auch für unseren Planeten.

Girokonto

Das Geld auf dem Girokonto bietet für uns als Nutzer den schnellsten Zugriff, für Zahlungen/Transaktionen, die wir tätigen müssen. Es ist quasi eine digitale Version eines Portemonnaies, das je nach Anbieter verschiedene Unterkonten ermöglicht, vergleichbar mit Fächern in unserem Portemonnaie. Es dient uns für den täglichen Konsum und wir erhalten vom Arbeitgeber unser monatliches Gehalt darauf ausgezahlt.

Wegen seiner schnellen Verfügbarkeit bietet das Girokonto sich auch als Ort für einen Teil unserer finanziellen Rücklagen an. Die finanziellen Rücklagen dienen dafür kurzfristige Investitionen tätigen zu können, ohne dafür Schulden aufnehmen zu müssen, egal ob Dispo oder einen normalen Kredit. Sollte zum Beispiel die Waschmaschine kaputt gehen, kann davon eine neue gekauft oder die Alte repariert werden. Je nach Bank und Kontoversion gibt es die Möglichkeit einzelne „Pockets“ zu erstellen, die es uns erleichtern für bestimmte Ziele zu sparen, wie zum Beispiel einem Urlaub, einem Auto oder vielen weiteren Möglichkeiten.

Tagesgeld

Das Tagesgeldkonto bietet dem Nutzer eine kurzfristige Verfügbarkeit auf das dort vorhandene Geld. Durch seine, heutzutage, nur noch geringe Verzinsung, dient es vor Allem dazu, dass unsere Rücklagen nicht nur auf dem Konto liegen, sondern auch minimal für uns arbeiten. Diese Verzinsung reicht jedoch nicht aus, um eine Inflation auszugleichen, aber den Wertverlust unseres Geldes minimal zu reduzieren.

Festgeld

Festgeld verhält sich ähnlich wie Tagesgeld. Der dort eingezahlte Betrag wird mit einem geringen Zinssatz vergütet, welcher jedoch höher als beim Tagesgeld ist. Das liegt daran, dass das Geld für eine gewisse Zeit blockiert wird und uns somit auch nicht ständig zu Verfügung steht. Hier gibt es Laufzeiten zwischen 0,5 – 3 Jahren, wobei der Zinssatz bei einer längeren Laufzeit höher ist.

Sparkonto

Deutschland, auch als „Spar-Nation“ bezeichnet, liebt sein Sparkonto. Doch die früher hohen Verzinsungen, die angeboten worden sind, sind heute nur noch sehr gering. Banken probieren alte Verträge zu kündigen, um Kosten zu reduzieren. Mit seinen nur noch geringen Zinsen, bietet ein Sparkonto aktuell keine gute Alternative mehr, sein Vermögen anzulegen

Aktien

Aktien sind Unternehmensanteile. Wer eine Aktie kauft, besitzt also einen Bruchteil eines Unternehmens. Steigt der Wert dieses Unternehmens, steigt auch der Wert der Aktie. Sinkt dieser, sinkt auch der Wert der Aktie. Bei guten Geschäftsjahren, in denen das Unternehmen einen Gewinn gemacht hat, kann dieses entscheiden den Gewinn komplett oder teilweise an seine Aktionäre auszuzahlen.

Fonds

Fonds bündeln das Geld mehrerer Anleger zu einer größeren Summe. Hierbei wird in aktive und passive Fonds unterschieden. Fonds untereinander unterscheiden sich auch in der jeweiligen Ausrichtung:

  1. Aktienfonds
  2. Rentenfonds (bestehen aus verzinsten Wertpapieren wie z.B. Pfandbriefen, Staats- und Unternehmensanleihen)
  3. Immobilienfonds
  4. ETFs (Exchange Traded Funds bilden einen Index ab und sind meist passiv angelegt und deshalb kostengünstig)
  5. Währungsfonds/Geldmarktfonds
  6. Mischfonds (können sich aus mehreren Anlageklassen zusammengestellt werden wie z.B. 30% Staatsanleihen, 10% Immobilien und 50% Aktien und 10% Geldreserven)